Neues Rieti-Spielgerät kostet 150.000 Euro

Die genannten Personen stehen im Park vor einem großflächigen Plan, der das neue Spielgerät zeigt. Im Hintergrund steht das alte Rieti-Spielgerät.
Gemeinsam für das Rieti-Spielgerät: (von links) die Sponsoren und Parkmitarbeiter Bernhard Großwald (Großwald Staplerservice), Markus Zurwiehe (Parkmeister), Frank Pielsticker (Leiter Marketing bei der Seppeler Gruppe Rietberg), Marco Rüschkamp (Gärtner) und Park-Geschäftsführer Johannes Wiethoff mit Tochter Luisa. Foto: Stadt Rietberg

Spenden in Höhe von 75.000 Euro gesichert 

Rietberg. Wer den Parkteil Neuenkirchen im Rietberger Gartenschaupark von der Stennerlandstraße aus betritt, kann ihn bereits sehen: Den fröhlichen Rieti, der in Form eines beliebten Spielgeräts auf dem Gelände steht. Leider ist das Konstrukt ziemlich in die Jahre gekommen, es steht schließlich seit Eröffnung der Landesgartenschau 2008. Über eine Spendenaktion versucht die Gartenschaupark-GmbH seit vielen Monaten Geld für eine Erneuerung zusammen zu bekommen. Eine unglaublich hohe Summe von 75.000 Euro ist bereits gesichert. Soweit die gute Nachricht. Doch leider kostet ein neues Rieti-Spielgerät 150.000 Euro – die Hälfte fehlt also noch.

Park-Geschäftsführer Johannes Wiethoff ist dennoch optimistisch, auch dieses Geld über Spenden einsammeln zu können: „Ich bin überwältigt von der bisherigen Spendenbereitschaft. So viele Menschen und auch Firmen und Gewerbetreibende haben uns toll unterstützt. Es ist eindeutig, dass der Rieti vielen am Herzen liegt.“ Den bisherigen Spendern ist der Geschäftsführer daher sehr dankbar. Sollte das Gerät gebaut werden können, ist eine Tafel geplant, auf der alle aufgelistet werden, die sich finanziell beteiligt haben.

Aber warum ist das Spielgerät eigentlich so teuer? Das hat mehrere Gründe. Einerseits ist es eine Spezialanfertigung, denn Rieti gibt es eben nur in Rietberg. Andererseits muss das Gerät super stabil und sicher sein, schließlich spielen Kinder darauf. Johannes Wiethoff: „Natürlich ist das sehr viel Geld. Aber wenn wir den Spielbereich erneuern, dann richtig und mit der gebotenen Sicherheit.“ Gezeichnete Pläne des Herstellers, wie der neue Rieti aussehen kann, gibt es bereits. Die markante Form mit dem Rieti-Gesicht, die Rutsche und die vielen Klettermöglichkeiten bleiben auch bei der neuen Version erhalten. Geplant ist, dass auch Kinder im Rollstuhl das Spielgerät nutzen können. Bis zur Rutsche gelangen sie zwar nicht, aber es soll einen barrierefreien Weg bis auf die erste Plattform geben, mit taktilen Elementen. 

Die bisherigen Spender sind unter anderem die Firmen und Unternehmen Seppeler Gruppe Rietberg, Lodenkemper, Paehler Rietberg, Heydel GmbH, Peuckmann, Vahle, Horton Automatik-Türen, Großwald Staplerservice, Autohaus Funke und Hubert Altehülshorst GmbH. Auch viele private Initiativen und viele Kinder haben etwas gespendet. 

Die Park-GmbH freut sich über jeden Spender. Jeder Euro zählt und kann direkt auf das Konto des Gartenschauparks bei der Sparkasse Gütersloh-Rietberg-Versmold (IBAN DE31 4785 0065 0032 0020 08) oder der Volksbank Delbrück-Rietberg (IBAN DE19 4786 2447 0020 0820 08; bitte als Verwendungszweck jeweils „Rieti-Rutsche“ angeben) überwiesen werden. Gerne wird im Nachgang eine Spendenquittung ausgestellt. Bis zu einer Summe von 300 Euro reicht der Überweisungsbeleg als Spendenquittung aus.